Der Name Shuten Doji, der „Sake trinkender Junge“ bedeutet, weckt Neugier. Der Legende nach war er einst ein Mensch – möglicherweise ein ausgesetztes Kind –, dessen bemerkenswerte Stärke und ungewöhnliches Aussehen ihn als andersartig kennzeichneten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dieser Junge zu einem der furchterregendsten Oni (Dämonen) der japanischen Folklore, eine Verwandlung, die Ehrfurcht mit Schrecken verbindet. Seine Geschichte erzählt von seinem Abstieg vom missverstandenen Waisenkind zum monströsen Kriegsherrn, der das alte Kyoto heimsuchte.
THE ARTWORK
Was die Geschichte von Shuten Doji heute relevant macht, sind nicht nur ihre spannenden Wendungen, sondern auch die tieferen Themen, die sie behandelt. Es ist eine Geschichte der Transformation, der Kosten gesellschaftlicher Ausgrenzung und der verschwommenen Grenzen zwischen Menschlichkeit und Monstrosität. Diese Konzepte und Themen stehen im Einklang mit dem Ethos von Strictly, wo wir uns für Außenseiter einsetzen, Rebellen feiern und die Geschichten der Missverstandenen in mutige, tragbare Kunst verwandeln.